Kennzahlen · Aktualisiert am · 10 Min.

Was kostet ein B2B-Termin, und was darf er kosten?

Die häufigste Frage im Erstgespräch lautet, was ein Termin kostet. Die nützlichere Frage lautet, was ein Termin kosten darf, damit sich die Sache für Sie trägt.

Alexander HertiGründer von Business Growth Solutions

Kurz gesagt

Ein B2B-Termin darf höchstens so viel kosten, wie er Ihnen wert ist: Deckungsbeitrag pro Auftrag mal Abschlussquote pro Termin. Bei 6.000 Euro Deckungsbeitrag und 20 Prozent Abschlussquote sind das 1.200 Euro, tragfähig ist ein Preis bis etwa ein Drittel davon. Ein interner SDR kommt in unserer Beispielrechnung auf rund 1.060 bis 1.370 Euro pro Termin.

Aufgeschlagenes Notizbuch mit handschriftlich gerechneten Zahlenreihen und einer Trichterskizze, daneben ein Stift, Kalkulation der Kosten pro B2B-Termin

Rechnen Sie von hinten

Beginnen Sie beim Deckungsbeitrag eines gewonnenen Auftrags, nicht beim Umsatz. Multiplizieren Sie ihn mit Ihrer Abschlussquote aus qualifizierten Erstgesprächen. Was herauskommt, ist der Wert, den ein einzelner Termin für Ihr Unternehmen hat. Alles, was deutlich darunter liegt, ist ein tragfähiger Preis.

Ein Beispiel mit gerundeten Zahlen, nicht als Zusage zu verstehen: Deckungsbeitrag 6.000 Euro, Abschlussquote aus Erstgesprächen 20 Prozent. Ein Termin ist damit rechnerisch 1.200 Euro wert. Bei 150 Euro pro Termin liegt das Verhältnis bei acht zu eins, und Sie haben Luft für Termine, die nicht zustande kommen.

Rechnen Sie mit dem Deckungsbeitrag, nicht mit dem Umsatz, und rechnen Sie ehrlich. Wenn ein Auftrag über 30.000 Euro Sie 24.000 Euro an Material, Fremdleistung und Arbeitszeit kostet, dann ist Ihre Zahl 6.000 und nicht 30.000. Die meisten Fehleinschätzungen entstehen an genau dieser Stelle.

Die zweite Zahl: der Kundenwert über die Zeit

Wer Kunden über Jahre behält, unterschätzt mit der Rechnung oben systematisch, was ein Termin wert ist. Multiplizieren Sie den Deckungsbeitrag pro Jahr mit der durchschnittlichen Dauer der Zusammenarbeit: Aus 6.000 Euro im Jahr bei drei Jahren Bindung werden 18.000, und der rechnerische Wert eines Termins verdreifacht sich mit.

Nehmen Sie dafür den tatsächlichen Durchschnitt aus Ihren Daten, nicht den Wert Ihres besten Kunden. Ohne belastbare Historie rechnen Sie konservativ mit einem Jahr.

Die Formeln auf einen Blick

  • Wert eines Termins = Deckungsbeitrag pro Auftrag × Abschlussquote pro stattgefundenem Termin
  • Maximal tragbare Kosten pro Termin = Wert eines Termins ÷ Sicherheitsfaktor. Wir rechnen mit 3, damit Ausfälle und Schwankungen Platz haben.
  • Kundengewinnungskosten (CAC) = (Kosten pro Termin + eigene Vertriebskosten pro Termin) ÷ Abschlussquote
  • Amortisationszeit (Payback) = CAC ÷ monatlicher Deckungsbeitrag eines Neukunden
Beispielrechnung mit runden Annahmen, keine Zusage.
GrößeWertRechnung
Deckungsbeitrag pro Auftrag6.000 € pro JahrAnnahme
Abschlussquote pro Termin20 %Annahme
Wert eines Termins1.200 €6.000 € × 20 %
Maximal tragbare Kosten pro Termin400 €1.200 € ÷ 3
Preis pro Termin beim Anbieter150 €Annahme
Eigene Vertriebszeit pro Termin100 €Vorbereitung, Gespräch, Nachfassen (Annahme)
Kundengewinnungskosten (CAC)1.250 €(150 € + 100 €) ÷ 20 %
Monatlicher Deckungsbeitrag500 €6.000 € ÷ 12
Amortisationszeit2,5 Monate1.250 € ÷ 500 €

Werden No-Shows mitbezahlt, teilen Sie den Preis pro Termin durch Ihre Erscheinungsquote. Aus 150 Euro werden bei 85 Prozent rund 176 Euro pro tatsächlich geführtem Gespräch.

Die Kette dahinter

Der Preis pro Termin entsteht aus einer Kette: Liste, Zustellrate, Antwortquote, Anteil qualifizierter Gespräche, Termine. Jedes Glied lässt sich einzeln verbessern, und jedes kann die Rechnung kippen.

Wichtig ist, wo Sie ansetzen. Eine bessere Betreffzeile hebt die Antwortquote vielleicht um einen Prozentpunkt, eine engere Zielgruppe den Anteil qualifizierter Antworten oft um ein Vielfaches. Am Text zu feilen, während die Liste nicht passt, ist die teuerste Art, beschäftigt zu wirken.

Das erste Glied der Kette ist übrigens keines, das man am Text beeinflusst: Wenn die Mail gar nicht ankommt, sind alle anderen Zahlen egal. Was darüber entscheidet, steht in unserem Artikel zur Zustellbarkeit von Kaltakquise-Mails.

Ein Quartal, komplett durchgerechnet

Eine Liste mit 3.000 geprüften Entscheidern. Zustellrate 95 Prozent, macht 2.850 erreichte Empfänger. Antwortquote 6 Prozent, macht 171 Antworten. Davon ist ein Drittel ernsthaft interessiert, macht 57 qualifizierte Gespräche. Aus zwei Dritteln davon wird ein Termin, macht 38 Termine im Quartal.

Bei 150 Euro pro Termin sind das 5.700 Euro plus Setup. Mit der Zahl von oben, 1.200 Euro Wert pro Termin, stehen dem rechnerisch 45.600 Euro gegenüber. Jetzt drehen Sie an einer einzigen Stelle: Fällt die Antwortquote von 6 auf 3 Prozent, halbiert sich alles dahinter. Deshalb ist die Liste kein Detail.

Was ein interner SDR pro Termin kostet

Die naheliegende Alternative zum Dienstleister ist ein eigener Sales Development Representative (SDR), der Kontakte recherchiert, anschreibt und Termine legt. Meist wird dabei nur das Gehalt gerechnet, und das ist zu knapp.

Der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit führt SDRs nicht als eigenen Beruf, nahe liegen die Berufe im Vertrieb: Das mittlere Vollzeit-Bruttomonatsentgelt liegt für Vertriebsassistenz bei 4.572 Euro, auf Spezialistenniveau bei 5.641 Euro (Datenstand 2025). Dazu kamen laut Statistischem Bundesamt 2020 auf 100 Euro Bruttoverdienst 27 Euro Lohnnebenkosten.

Beispielrechnung: Außer Gehaltsbasis und Lohnnebenkostensatz sind alle Posten Annahmen. Setzen Sie Ihre eigenen Werte ein.
PostenPro JahrGrundlage
Bruttogehalt inkl. variablem Anteil60.000 €Zwischen den beiden Medianen × 12
Lohnnebenkosten 27 %16.200 €Destatis, Wert für 2020
Software (CRM, Sequenzen, Sales Navigator)5.000 €Annahme
Kontaktdaten und E-Mail-Verifizierung4.000 €Annahme
Arbeitsplatz, Hardware, anteilige Führungszeit8.000 €Annahme
Recruiting und Einarbeitung7.000 €Nur im ersten Jahr (Annahme)
Summe erstes Jahr100.200 €
Qualifizierte Termine im ersten Jahr733 Anlaufmonate mit je 3, dann 8 Monate mit je 8, ein Monat Urlaub und Krankheit
Kosten pro Termin, Jahr 1rund 1.370 €100.200 € ÷ 73
Kosten pro Termin, Jahr 2rund 1.060 €93.200 € ÷ 88 (11 Monate × 8)

Zwei Posten fehlen noch: Fluktuation und Vakanz. Geht der SDR nach anderthalb Jahren, zahlen Sie Recruiting und Anlauf erneut, und bis zur Nachbesetzung vergehen Monate ohne Termin. Über mehrere Jahre liegt der Wert deshalb oft näher am ersten Jahr.

Ein interner SDR kann sich trotzdem lohnen: Er lernt Ihr Produkt, fasst nach und hält Wissen im Haus. Sinnvoll ist er meist, wenn der Kanal bewiesen ist, die Zielgruppe für dauerhafte Auslastung reicht und jemand die Rolle führen kann.

Preismodelle im DACH-Raum

Anbieter für Terminvereinbarung rechnen im deutschsprachigen Raum meist nach einem von drei Modellen ab. Jedes verteilt das Risiko anders.

Qualitative Einordnung aus unserer Erfahrung, keine Marktstudie.
ModellAbrechnungVorteileNachteileIm Vertrag prüfen
Pay-per-MeetingFester Preis je qualifiziertem Termin, oft plus SetupSie zahlen für Ergebnisse, die Kosten pro Termin sind vorab klarAnreiz zu Menge statt Qualität, Streit um die QualifizierungTerminbegriff, No-Show-Regel, Reklamationsfrist, Setup-Kosten
RetainerFeste Monatspauschale für Aufbau, Daten, Versand und BetreuungPlanbare Kosten, auch schwierige Segmente und Tests sind möglichDas Ergebnisrisiko liegt bei Ihnen, auch schwache Monate kosten vollLaufzeit, Kündigungsfrist, Reporting, Eigentum an Domains und Daten
HybridNiedrigere Grundgebühr plus Prämie je Termin, oder Pauschale mit ErgebnisgarantieGeteiltes Risiko, beide Seiten wollen dieselbe KennzahlKomplexere Abrechnung, braucht sauberes TrackingZählweise der Termine, genaue Bedingungen der Garantie

Welches Modell günstiger ist, entscheidet nicht der Stückpreis, sondern was pro Auftrag übrig bleibt. Rechnen Sie einen Retainer in einen effektiven Preis um, also Monatspauschale geteilt durch qualifizierte Termine, und vergleichen Sie ihn mit Ihrer Obergrenze.

Was als qualifizierter Termin zählt

Ein Preis pro Termin ist nur so viel wert wie die Definition dahinter. Halten Sie vor dem Start schriftlich fest, welche Kriterien erfüllt sein müssen. Eine bewährte Grundlage ist BANT: Budget, Entscheidungsbefugnis (Authority), Bedarf (Need) und Zeitrahmen (Timeline).

  • Entscheidungsbefugnis: Die Person unterschreibt oder entscheidet mit, etwa Geschäftsführung, Bereichs- oder Fachabteilungsleitung.
  • Zielgruppe: Das Unternehmen passt zu Branche, Größe und Region, die vorab vereinbart wurden.
  • Bedarf: Das Thema ist relevant, und die Person weiß, worum es im Gespräch geht.
  • Budget und Zeitrahmen: Eine Investition in dieser Größenordnung ist denkbar, eine Entscheidung in absehbarer Zeit realistisch.

Entscheidungsbefugnis und Zielgruppe sollten vor dem Erstgespräch immer geklärt sein, die übrigen Kriterien nicht zwingend. Ebenso wichtig sind Regeln für Termine, die nicht wie geplant laufen:

  • No-Show ohne Absage: wird nicht berechnet oder kostenlos ersetzt.
  • Verschiebung: zählt erst, wenn der neue Termin stattfindet.
  • Falsche Person oder außerhalb der Zielgruppe: Reklamation innerhalb einer festen Frist, etwa 48 Stunden nach dem Gespräch.
  • Kurzfristige Absage durch Sie: wird üblicherweise berechnet.

Verlangen Sie außerdem wöchentliche Zahlen statt nur der Terminanzahl: Zustellrate, Bounce-Rate, Antwortquote, Absagegründe. Und klären Sie, wem Listen, Texte und Versanddomains am Ende gehören, sonst beginnt der nächste Anbieter wieder bei null, inklusive Warm-up.

Im Vergleich: Termine aus anderen Kanälen

Ein fairer Vergleich rechnet jeden Kanal auf dieselbe Einheit herunter: Kosten pro qualifiziertem Termin mit einem Entscheider. Belastbare Durchschnittswerte gibt es dafür nicht, deshalb ordnet die Tabelle qualitativ ein.

Qualitative Einordnung, keine Durchschnittspreise.
KanalWofür Sie bezahlenStärkeSchwäche
Kalt-E-MailDaten, Versandinfrastruktur, Texte, BetreuungGezielt auf Entscheider einer definierten Liste, gut skalierbarVorlauf durch Warm-up, Zustellbarkeit und rechtlicher Rahmen
LinkedIn AdsKlicks oder Impressionen in einer AuktionPräzises Targeting nach Position und BrancheFormularanfragen sind oft früh dran und müssen nachqualifiziert werden
Google AdsKlicks auf SuchbegriffeErreicht Menschen, die bereits suchenFunktioniert nur, wenn nach Ihrer Lösung gesucht wird
MessenStand, Reise, PersonaltagePersönliches Gespräch, hohe GesprächsqualitätHohe Fixkosten, wenige Tage im Jahr, Nachfassen entscheidet
TelefonakquisePersonalzeitDirektes Gespräch, schnelles FeedbackViele Anwahlversuche, im B2B mindestens mutmaßliche Einwilligung nötig

Rechnen Sie jeden Kanal gleich: gesamte Kosten eines Zeitraums inklusive Personalzeit, geteilt durch die qualifizierten Termine daraus.

Was den Preis nach oben treibt

Drei Faktoren vor allem: eine kleine Zielgruppe, in der jeder Kontakt aufwendiger und jeder Fehler teurer ist, ein erklärungsbedürftiges Angebot und eine hohe Position der Ansprechperson, weil ein Geschäftsführer schwerer zu erreichen ist als ein Fachbereichsleiter.

Wenn Ihr Auftragswert klein und Ihre Zielgruppe breit ist, ist Kaltakquise selten der richtige Kanal. Dann rechnen sich bezahlte Anzeigen mit einer klaren Angebotsseite meist besser, weil dort die Menge den Preis drückt statt ihn zu treiben.

Als grobe Grenze, an der wir uns orientieren: Unterhalb von etwa 3.000 Euro Deckungsbeitrag pro Auftrag wird die Rechnung eng. Nicht unmöglich, aber eng genug, dass wir es im Erstgespräch offen ansprechen, statt es zu verkaufen.

Woran Sie merken, dass es nicht trägt

Wenn nach mehreren Wochen genug Termine zustande kommen, aber kaum einer davon in ein zweites Gespräch führt, stimmt die Zielgruppe nicht. Wenn kaum Termine zustande kommen, obwohl die Zustellung sauber ist, stimmt das Angebot oder die Ansprache nicht. Beides sind unterschiedliche Probleme mit unterschiedlichen Lösungen.

Geben Sie einer Kampagne mindestens sechs bis acht Wochen, bevor Sie sie bewerten. Die ersten zwei bis drei Wochen gehen für Aufbau und Warm-up drauf, die ersten Termine liegen erfahrungsgemäß in Woche drei bis fünf. Wer nach zehn Tagen abbricht, hat nichts gemessen, nur bezahlt.

Was die Rechtslage damit zu tun hat

Kaltakquise per E-Mail bewegt sich in Deutschland in einem engeren rechtlichen Rahmen, als es in Verkaufsgesprächen klingt, und ein Anwaltsschreiben kostet mehr als ein Quartal Kampagne. Was § 7 UWG sagt, steht hier: Kaltakquise per E-Mail im B2B.

Wenn Sie die Termine nicht selbst erzeugen wollen

Seit 2023 haben wir über 2.000 Termine gebucht. Bei unserer Terminvereinbarung per Kaltakquise sagen wir 8 bis 15 qualifizierte Termine pro Monat mit Entscheidern zu, garantiert innerhalb der ersten 90 Tage, sonst arbeiten wir kostenlos weiter. Legen Sie Ihre Obergrenze daneben, dann sehen Sie sofort, ob es sich trägt. Wer selbst startet, klärt zuerst die Zustellbarkeit.

Häufige Fragen

Was kostet ein B2B-Termin im Durchschnitt?

Einen belastbaren Durchschnitt gibt es nicht, weil Zielgruppe, Angebot und Terminbegriff die Kosten stärker bestimmen als der Kanal. Aussagekräftiger ist Ihre Obergrenze: Deckungsbeitrag pro Auftrag mal Abschlussquote, geteilt durch einen Sicherheitsfaktor. In unserem Beispiel sind das 400 Euro. Ein interner SDR kommt in unserer Beispielrechnung auf rund 1.060 bis 1.370 Euro pro Termin.

Ist Pay-per-Meeting günstiger als ein Retainer?

Nicht automatisch. Pay-per-Meeting verlagert das Risiko auf den Anbieter, der es meist im Stückpreis oder in einer Einrichtungsgebühr einpreist. Ein Retainer ist planbar, das Ergebnisrisiko liegt aber bei Ihnen. Vergleichen Sie beide über den effektiven Preis, also Monatspauschale geteilt durch qualifizierte Termine, und daran, wie viele Termine zu Aufträgen werden.

Wann lohnt sich ein interner SDR?

Meist dann, wenn der Kanal bewiesen ist, die Zielgruppe für dauerhafte Auslastung reicht und jemand im Haus die Rolle führen kann. Rechnen Sie neben dem Gehalt Lohnnebenkosten, Software, Daten, Einarbeitung, Anlaufzeit und Fluktuation ein. In unserer Beispielrechnung kostet ein Termin im ersten Jahr rund 1.370 Euro, im zweiten rund 1.060 Euro.

Werden No-Shows berechnet?

Das regelt der Vertrag, und es sollte vor dem Start feststehen. Fair ist: Ein No-Show ohne Absage wird nicht berechnet oder kostenlos ersetzt, ein verschobener Termin zählt erst, wenn er stattfindet, und falsche Ansprechpartner lassen sich innerhalb einer Frist reklamieren. Werden No-Shows doch berechnet, teilen Sie den Preis durch Ihre Erscheinungsquote.

Wie viele Termine brauche ich für einen Auftrag?

Teilen Sie eins durch Ihre Abschlussquote pro stattgefundenem Termin. Bei 20 Prozent brauchen Sie rechnerisch fünf Termine für einen Auftrag, bei 10 Prozent zehn. Nehmen Sie Ihre eigenen CRM-Zahlen, nicht Ihr bestes Quartal. Zusammen mit Ihrem Umsatzziel ergibt sich daraus direkt, wie viele Termine Sie pro Monat brauchen.

Ab welchem Auftragswert lohnt sich Kaltakquise?

Als grobe Orientierung aus unserer Erfahrung wird die Rechnung unterhalb von etwa 3.000 Euro Deckungsbeitrag pro Auftrag eng. Entscheidend ist aber der Deckungsbeitrag über die gesamte Kundenbeziehung. Bei kleinen Aufträgen und breiter Zielgruppe sind bezahlte Anzeigen mit einer klaren Angebotsseite meist der bessere Kanal.

Quellen

  1. Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas: Vertriebsassistent/in (Datenstand 2025)
  2. Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas: Fachkraft Marketing/Verkauf/Vertrieb (Datenstand 2025)
  3. Statistisches Bundesamt: Arbeitskosten 2020, 27 Euro Lohnnebenkosten je 100 Euro Bruttoverdienst

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